Luzern, Sa. 23. Mai 2015, BT: Die Hüte sitzen, der Proviant (vornehmlich Alkohol und Bananen) ist eingepackt und mit etwas Verspätung treffen sich die Mitglieder der Kulturgruppe am Luzerner Bahnhof.

Erster kultureller Höhepunkt der Reise ist der Schwanenplatz; hier kann man den Puls des täglichen, urbanen Wahnsinns spüren. Getarnt als Touristen fällt die Kulturgruppe nicht sonderlich auf. Nach kurzem Aufenthalt im Zentrum der Metropole geht es weiter Richtung Museggmauer. Der Aufstieg zu den Türmen verläuft mit mehr oder weniger spektakulären Zwischenfälle [Anm.: das Verhalten der Skandalnudel wird wegen vergangen Vergehen gegen die guten Sitten als normal betrachtet].
Nach Kassensturz-ähnlichem testen des Schutzhelmes wird eine ausserordentliche Generalversammlung einberufen. Folgende Positionen wurden einstimmig bestätigt:
- El Presidente: Gusti [Anm.: ad Interim, Revolte geplant]
- Master of Ceremony: Mario
- Master of Beverage: Noah
- Master of Hartz: Leo
- Master of Nutrients: Niels
- Bildungsbeauftragter: Louis
- Master of Photography/Skandalnudel: Eric
- Master of Chesticles/Planning: Max
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Da die Kulturgruppe einen klar gestellten Bildungsauftrag zu erfüllen hat, folgt als nächste Attraktion das sagenumwobene Löwendenkmal, welches auf Initiative des eigentlich in Paris stationierten, jedoch im Sommer 1792 seinen Urlaub in Luzern verbringenden Gardeoffizier Carl Pfyffer von Altishofen entstand. Neben dessen Herrlichkeit ist das öffentliche WC ein weiterer wichtiger Grund, warum der Besuch des Denkmals eine hohe Priorität auf der Traktandenliste der Kulturgruppe zugesprochen erhielt.
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Um den erfolgreichen Tag abzurunden erklärt sich Master Max (kurz: MaMa) bereit, die Gruppe bei sich aufzunehmen und zu verköstigen. Neben Freundschaft und Aufrichtigkeit kann der Gastgeber auch mit einer, für die meisten Mitglieder der Kulturgruppe als äusserst wichtig eingeschätzt, phänomenalen Aussicht über die ganze Stadt Luzern, welche ein Hot Spot von globalen Kulturgütern ist, dienen. Damit ist der offizielle Teil des Programmes der „kulturellen Weiterbildung und Bewusstwerdens“ abgeschlossen und ein nicht minder wichtiger Teil bricht an: Das Abend- und Unterhaltungsprogramm [Anm.: da der Inhalt dieses Teiles weder angemessen noch von kultureller Bedeutung ist, wird auf dessen Wiedergabe verzichtet].






